Kindergarten Erlenbach

Pädagogik - Im Mittelpunkt unserer Arbeit steht das Kind.

  • sind aktiv, sozial und kompetent. Wir begegnen allen Kindern auf Augenhöhe.
  • brauchen Schutz und Geborgenheit. Ein liebevoller Umgang mit den Kindern ist uns wichtig, damit sie sich bei uns wohlfühlen können.
  • haben eine eigene Meinung. Jedes Kind darf seine Meinung frei äußern. Partizipation (Teilhabe und Mitbestimmung) und Ko-Konstruktion (Lernen in Zusammenarbeit) sind deshalb für uns selbstverständlich.
  • brauchen Bildungs- und Entwicklungsbegleitung. Wir unterstützen die Kinder und fördern ihr selbständiges Handeln
  • haben Rechte. Jedes Kind wird mit seinen Stärken und Schwächen akzeptiert.
  • sind individuell und einmalig. Wir achten ihre Persönlichkeit.
 

Der Grundstein unserer Arbeit ist die Erziehungs- und Bildungspartnerschaft zwischen den Eltern und dem pädagogischen Personal.

 

Vorschulgruppe

Seit einigen Jahren spielen und lernen unsere Vorschulkinder zusammen in der Sonnengruppe. Dort wachsen sie zu einer Gemeinschaft zusammen, welche ihnen den Übergang in die Schule erleichtern soll.

 

Ein Tag in der Vorschulgruppe:
Im letzten Kindergartenjahr gehen alle Vorschulkinder in die Sonnengruppe. Die Kinder ziehen sich selbständig aus und kommen in die Gruppe. Dort werden sie schon von ihrer Erzieherin erwartet und willkommen geheißen. Nun beginnt für die Kinder während der Bringzeit (7:15 Uhr – 9:00 Uhr) auch schon die Freispielzeit. Die Kinder entscheiden selbst, womit sie sich beschäftigen.


Um 9 Uhr treffen wir uns zum Morgenkreis. Wir begrüßen uns gegenseitig. Und das geht so: alle Kinder, klatschen ihren Namen in Silben. Die Gesamtgruppe wiederholt dies, bis alle an der Reihe waren. Nach einer gewissen Zeit schaffen es die Kinder ihren Namen in Laute zu zerlegen, z.B.: Kind sagt: L-I-S-A. Alle antworten: Guten Morgen L-I-S-A – Lisa.


Danach stellen wir den Kalender. So lernen die Kinder die Wochentage, Monate, Jahreszeiten, das Wetter und das Datum des aktuellen Tages kennen.


Anschließend haben wir uns eine Stärkung verdient und frühstücken gemeinsam. Unser Ziel ist es die Kinder mit dem gemeinsamen Frühstück auf die Pause in der Schule vorzubereiten. Es ist wichtig, dass alle Kinder etwas essen und trinken, damit sie sich später in der Schule gut konzentrieren und arbeiten können.
Nun beginnt unsere Beschäftigung, die in der Gesamtgruppe oder in der Kleingruppe stattfinden kann. Wir führen Sachgespräche zu verschiedenen Themen, erledigen Arbeitsaufträge (Arbeitsblätter), hören Geschichten und Bilderbücher, lernen neue Lieder und machen Musik, malen und basteln tolle Kunstwerke, feiern Geburtstage, weben am Webrahmen, gehen täglich raus in den Hof und vieles, vieles mehr.

 

Folgende Aktionen finden bei uns statt (wöchentlich/ monatlich):
• Wald- und Wiesentag
• Turntag
• Spielzeugtag
• Kochtag
• Hören, Lauschen, Lernen
• Komm mit ins Zahlenland
• Let´s learn English

 

Bevor wir zum Mittagessen gehen, ist meist noch Zeit für eine Geschichte oder ein Kreisspiel.
Danach beten wir gemeinsam, waschen Hände und freuen uns auf das Mittagessen. (Teilweise haben die Kinder eine Brotzeit dabei, andere bringen ein Essen mit, das wir in der Mikrowelle aufwärmen, manche nutzen das externe warme Mittagessen, welches die Eltern buchen können).


Auch am Nachmittag gehen wir noch einmal raus in den Garten, haben Freispielzeit oder beenden unsere angefangenen Beschäftigungen und Aufgaben vom Vormittag. Einen Nachmittagssnack haben wir uns wirklich verdient. Bis wir abgeholt werden, spielen wir in unseren Funktionsecken. Um 16:45 Uhr (Freitags um 15 Uhr) endet unser Tag. Wir freuen schon auf Morgen, denn da haben wir wieder eine schöne Zeit mit unseren Freunden in der Sonnengruppe.

Regelgruppe

n unseren drei Regelgruppen werden Kinder im Alter von zweieinhalb bis sechs Jahren betreut. Alle Gruppen sind altersgemischt. Es finden jedoch gruppenübergreifende Projekte und Aktionen statt, bei welchen Kinder einer Altersgruppe zusammen gefördert werden.

 

Ein Tag in der Regelgruppe:
Um 7:15 Uhr beginnt ein neuer aufregender Tag bei uns im Kindergarten.
Beim Ankommen wird jedes Kind von ihrer/m Erzieher/in individuell begrüßt, zieht sich selbständig aus und sucht sich dann etwas zum Spielen in der Gruppe. Während der Bringzeit (bis 9:00 Uhr) kann sich jedes Kind sein Spiel frei gestalten.
Bei uns in den Regelgruppen gibt es ein gleitendes Frühstück. Jedes Kind darf in einer bestimmten Zeitspanne selbständig entscheiden, wenn es frühstücken möchte. Natürlich kann es passieren, dass die Kinder im Spiel das Frühstück vergessen, deshalb erinnern wir sie bei Bedarf noch einmal daran.


Wir starten den Tag gemeinsam mit einem Morgenkreis. Wir singen, spielen Spiellieder oder führen eine angeleitete Beschäftigung aus dem Wochenplan durch (z.B.: religiöse Erzählung, Liedeinführung, Kamishibai, usw.).

 

Bei uns ist viel geboten:
• Wald- und Wiesentag
• Turntag
• Spielzeugtag
• Kochtag


Diese Aktionen finden wöchentlich / monatlich statt.

Je nach Wetterlage gehen wir Vormittags und/oder am Nachmittag in den Hof zum Spielen. Dort können wir rennen, Fahrzeuge fahren, große Sandburgen bauen, verstecken spielen, usw.
In der Freispielzeit am Vormittag bieten wir auch angeleitete Bastelangebote an und fördern die Kinder gezielt in Einzel- oder Kleingruppen.


Vor dem Mittagessen treffen wir uns noch einmal im Kreis (Bilderbuch, Fingerspiel, Kreisspiel, Lieder singen, Angebote aus dem Wochenplan, usw.).


Schon ist der Vormittag vorbei und es ist Zeit für das Mittagessen. Davor waschen wir uns die Hände und beten gemeinsam. Die Kinder haben eine Brotzeit von zuhause dabei, wir erwärmen mitgebrachtes Essen in der Mikrowelle oder es besteht die Möglichkeit warmes Mittagessen zu buchen.


Anschließend haben die jüngeren Regelkinder die Möglichkeit zum Mittagsschlaf. Die anderen haben Freispielzeit oder können an den altersentsprechenden Aktionsgruppen (siehe 6.5) teilnehmen.
Am Nachmittag gibt es noch eine kleinen Mittagssnack, bei den Kindern auch als Joghurtrunde bekannt. Spätestens 16:45 Uhr (Freitag um 15 Uhr) ist der Tag im Kindergarten dann auch schon vorbei und wir gehen nach Hause. Morgen geht’s weiter, da warten neue Abendteuer auf uns!

Krippe

Wir haben zwei Krippengruppen mit jeweils 12 Kinder im Alter von sechs Monaten bis zum Übergang in die Regelgruppe. Ab 2,6 Jahren (2 Jahre, 6 Monate) können die Kinder in die Regelgruppe wechseln.

 

Ein Tag in der Krippe:
Der Tag in der Mäusegruppe und bei den kleinen Füchsen beginnt um 7.15 Uhr.
Mit einem Lächeln und einem fröhlichen „Guten Morgen, hast du gut geschlafen?“ wird ein jedes Kind bei der Übergabe begrüßt. Da Freispielzeit ist, können sich die Kinder aussuchen, wo sie gerne spielen möchten. Nach und nach finden sich alle Kinder ein und können bis 9 Uhr spielen.


Nach dem gemeinsamen Aufräumen, treffen wir uns auf dem Teppich zum Morgenkreis. In unserem Begrüßungslied werden alle Kinder mit Namen willkommen geheißen, so merken wir dann auch, wer heute fehlt. Wir spielen ein paar Kreis- oder Fingerspiele und oft wird dazu auch getanzt, gehüpft, gestampft,…


Dann ist Frühstückszeit. Jedes Kind hat eine leckere Brotzeit dabei, z.B.: Brot, Obst oder auch einen Joghurt. Viele Kinder können schon ganz gut alleine essen, bei Bedarf unterstützt die Fachkraft gerne noch. Wir bieten Tee oder Wasser zum Trinken an. Die Kinder benutzen hierfür eine Trinkflasche oder vielleicht sogar schon einen Becher.


Nach dem Frühstück ist wieder Freispielzeit oder es findet ein gezieltes Angebot statt, welches altersgerecht und abwechslungsreich gestaltet ist. Jede Gruppe geht einmal die Woche turnen. Mit unterschiedlichen Materialen können die Kinder experimentieren, haben Platz zum Rennen und probieren verschiedene Bewegungsabläufe aus.


Im Spielhof gibt es einen abgetrennten Spielbereich für die Krippengruppen. Dort können die Kinder Bobby Car fahren, im Sand buddeln, rutschen und ihrem Bewegungsdrang freien Lauf lassen.


Das Wickeln und auf die Toilettengehen erfolgt je nach Bedarf im Laufe des Vor- und auch des Nachmittags.
Zum Mittagessen treffen wir uns um 11:30 Uhr alle wieder am Esstisch. Manche Kinder haben eine Brotzeit dabei oder Essen zum Wärmen mitgebracht. Einige Kinder bekommen externes Mittagessen geliefert, welches die Eltern buchen können.
Nach dem Mittagessen, um 12 Uhr, ist für einige Kinder Abholzeit. Ein Großteil der Kinder geht schlafen oder hat Freispielzeit. Gemeinsam gehen alle Schlafkinder mit einer Fachkraft ins Schlafzimmer. Nach einem kleinen Ritual (Schlaflied, Spieluhr), kehrt langsam Ruhe ein und die Erzieherin / der Erzieher bleibt so lange im Raum, bis alle Kinder eingeschlafen sind. Zwischen 12 und 14 Uhr ist Ruhezeit im Krippenbereich, damit alle Kinder gut ausschlafen können (Keine Abholzeit!). Je nach Buchungszeit der Kinder, ist ab 14 Uhr wieder Abholzeit.


Nach dem Schlafen gibt es noch eine kleine Zwischenmahlzeit, es ist Freispielzeit oder wir gehen noch einmal nach draußen.
Ein schöner und abwechslungsreicher Tag endet bei Mäusen und Füchsen um 16:45 Uhr.

 

Übergang in die Krippe:
Im ersten Elterngespräch mit der Gruppenleitung vor der Aufnahme wird die Eingewöhnungszeit besprochen und geplant. Hierbei geht es vor allem um das Verhalten der Eltern während der Eingewöhnungsphase und wir stimmen diese individuell auf das Kind ab.
Gerade die jüngeren Kinder brauchen Kontinuität und Verlässlichkeit zur Erzieherin / zum Erzieher und im Kontakt mit anderen Kindern, um sich sicher und geborgen zu fühlen. In der „sanften“ Eingewöhnungszeit geht es darum, dass das neue Kind eine vertrauensvolle Beziehung zum pädagogischen Personal aufbaut.


Unsere Methode zur Eingewöhnung orientiert sich nahe am „Berliner Modell“.
Die Eingewöhnung ist eine wichtige Zeit für das Kind und auch für die Eltern. Ziel des Erzieherteams ist es, einen guten Rahmen zu bieten, in dem sich das Kind mit seinen Eltern wohlfühlt und somit eine gute Bindung entstehen kann.
Für die Eingewöhnungszeit planen wir zwei bis vier Wochen ein, im Einzelfall kann es selbstverständlich länger oder kürzer dauern.
Die Eingewöhnung ist beendet, wenn das Kind die Fachkraft als „SICHERE BASIS“ akzeptiert hat und sich von ihr trösten lässt. Das ist z.B.: auch dann der Fall, wenn das Kind gegen den Weggang des Elternteils protestiert (sein Bindungsverhalten zeigt), sich aber schnell von der pädagogischen Fachkraft trösten lässt und in guter Stimmung ins Spiel übergeht.
Während der Eingewöhnungszeit stehen Eltern und das pädagogische Fachpersonal in regelmäßigem Austausch, sodass man je nach Reaktion des Kindes individuell weiterplanen kann.
Bitte scheuen Sie sich nicht bei Fragen oder Wünschen auf uns zuzugehen.

Eine gute, gelungene Eingewöhnungszeit ist die beste Voraussetzung für das Wohl des Kindes!

Weitere Informationen zu den Übergängen (Krippe – Regelbereich, Regelbereich – Vorschulgruppe, Vorschulgruppe – Grundschule) finden Sie in unserer Konzeption.

Zusammenarbeit mit den Eltern

Elternbeirat
In jeder anerkannten Kindertagesstätte wird zu Beginn des Jahres aus der Elternschaft ein Elternbeirat gewählt.
Der Elternbeirat ist das Bindeglied zwischen allen Eltern, der Kindertagesstätte ,dem Träger der Kindertagesstätte und der Grundschule. Er wird bei allen wichtigen Entscheidungen gehört und informiert.

Der Elternbeirat trifft sich zu seinen Sitzungen und plant Feste oder Aktionen z.B.: Martinszug oder Sommerfest und vieles mehr. Durch den erwirtschafteten Erlös aus verschiedenen Veranstaltungen, können besondere Anschaffungen die Kinder ermöglicht werden (z.B.: Kauf eines Tischkicker, ein echter Clown besucht uns im Kindergarten u.ä.).
Der Elternbeirat trifft sich regelmäßig zu den Elternbeiratssitzungen. Diese sind öffentlich. So haben alle interessierten Eltern die Möglichkeit daran teilzunehmen.
Feste und Aktionen, z.B.: ein Sommerfest können nicht alleine nur vom Elternbeirat durchgeführt werden. Er ist auf die Mithilfe aller Eltern angewiesen. Nur wenn jeder mit anpackt, jeder einen kleinen Teil beiträgt, können Feste und Aktionen gelingen.

Erziehungspartnerschaft
Die Angehörigen der Kinder – Eltern, Großeltern und andere Bezugspersonen – sind die Träger der grundlegenden und bedeutenden sozialen Beziehungen unserer Kinder. Unsere Einrichtung versteht sich in Abgrenzung hierzu als nachrangig, familienergänzend und unterstützend. Der ständige Dialog gibt uns wichtige Anregungen. Sie sollen sich ebenfalls in unserer Einrichtung wohlfühlen und jederzeit willkommen sein.

Aus Eltern werden Kindergarteneltern
Um die wichtige pädagogische Arbeit zum Wohle der Kinder leisten zu können und um deren geistiger, körperlicher und seelischer Entwicklung gerecht zu werden, ist eine partnerschaftliche Zusammenarbeit und Mitarbeit mit den Eltern notwendig. Wir sind deshalb an jeglicher Kontaktaufnahme, gegenseitigem Austausch und konstruktiver Zusammenarbeit interessiert und dafür immer offen.

Bärengruppe

Die kleinen Füchse

Glückskäfergruppe

Mäusegruppe

Sonnengruppe

Zwergengruppe

Spielflur

Öffnungszeiten

Montag

08:00 - 11:00 Uhr

Dienstag

08:00 - 11:00 Uhr

Mittwoch

08:00 - 11:00 Uhr

Donnerstag

08:00 - 11:00 Uhr

Freitag

08:00 - 11:00 Uhr

Sie haben Fragen oder Anregungen?

Dann kontaktieren Sie uns einfach jederzeit unter folgenden Kontaktmöglichkeiten: 

Unser Kontaktformular finden Sie im Footer, ganz unten auf der Website.