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Ich kenn’nen Ort in Franken,
gar stolz ein Kirchturm sich erhebt.
Viel Berge ihn umranken,
worauf der Weinstock blüht.
Der Saft aus diesen Reben,
er muß gekostet sein.
Gleich fühlst Du neues Leben,
begeistert stimmst Du ein:
Ach dieser Wein, so lieblich und so fein,
oh, der kann doch nur ein Erlebacher sein.
Denke Dir, ist’s möglich,
was unser Herrgott erschafft.
Für jede Grille ist hier
ne eigne Lag erdacht.
Krähenschnabel, Uensberg,
Buhleit und Hermannsberg,
der Alte- und der Bäuerleinsberg
trinkst die, dann bist Du zwerch.
Ach dieser Wein, so lieblich und so fein,
oh, der kann doch nur ein Erlebacher sein.
Bist Du einmal schwächlich,
trinkst dann halt einen vom Berg,
bald merkst Du ganz gemächlich
ein Ries wird aus dem Zwerg.
Hermann-, Bäuerlein-, Uensberg,
dein Wein ist Medizin,
den nehme ich nicht löffelweis,
stell mir’ ne Maß voll hin.
Ach dieser Wein, so lieblich und so fein,
oh, der kann doch nur ein Erlebacher sein.
Dein Herz kennt schwere Leiden,
verlassen hat Dich Dein Lieb.
Buh- und Winterleiten
den Trost Dir dann schon gibt.
Schlürfst diese Sorgenbrecher
hast Dich mit denen vermählt,
dann fühlst Du, froher Zecher,
wie richtig Du gewählt.
Ach dieser Wein, so lieblich und so fein,
oh, der kann doch nur ein Erlebacher sein.
Ist Dir’s miserabel,
bist müd und schon halb tot,
ein Glas vom Krähenschnabel
das macht Dich wieder flott.
Beim nächsten spürst Du Wummern,
ein kribbeln, kriegst a Schneid,
weckst Kräfte, die da schlummern,
zu allem bist bereit.
Ach dieser Wein, so lieblich und so fein,
oh, der kann doch nur ein Erlebacher sein.
Drum:
Trink en Erlebacher,
Trink en Erlebacher,
aus em Griesgram wird a Lacher.
O, Susanna, paar Schöpp’li von dem edle Wein,
dann zwick’s Maul zamm, denn der muss drinne blein.
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